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Warum ich Filterkaffee immer noch gerne trinke
Ein Filterkaffee hat etwas Angenehmes an sich. Die Zubereitung ist ruhig, unkompliziert und vertraut. Wasser einfüllen, Kaffeefilter einsetzen, Kaffee dazu und los geht's.
Ich muss morgens ehrlich gesagt nicht erst ein Menü auf einem Display auswählen, bevor ich meinen ersten Kaffee bekomme. Manchmal ist weniger einfach mehr.
Dazu kommt, dass man mit einer Filtermaschine gleich mehrere Tassen zubereiten kann. Gerade wenn morgens die ganze Familie in der Küche unterwegs ist oder am Wochenende Besuch kommt, ist das praktisch.
Und der Kaffee bleibt nicht auf den berühmten „einen Espresso“ beschränkt. Eine gute Kanne Filterkaffee lädt geradezu dazu ein, noch eine Tasse einzuschenken.
Handfilter oder Filtermaschine – was passt besser zu Ihnen?
Ich finde beide Varianten gut. Beim Handfilter hat man etwas mehr Einfluss auf die Zubereitung und kann sich bewusst Zeit dafür nehmen. Die Filtermaschine ist dagegen einfach praktisch, wenn morgens alles schnell gehen soll.
| Merkmal | Handfilter | Filtermaschine |
|---|---|---|
| Zubereitung | Von Hand und etwas bewusster | Einfach und bequem |
| Einfluss auf den Geschmack | Sehr gut steuerbar | Konstant und unkompliziert |
| Geeignet für | Eine oder wenige Tassen | Mehrere Tassen auf einmal |
| Reinigung | Schnell erledigt | Regelmäßige Reinigung der Maschine nötig |
Wenn ich am Wochenende in Ruhe Kaffee mache, kann ein Handfilter richtig schön sein. Unter der Woche greife ich dagegen lieber zu einer Filtermaschine. Da muss ich nicht lange überlegen.
Welche Variante die bessere ist? Für mich gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort. Es kommt darauf an, wie Sie Ihren Kaffee trinken und wie viel Zeit Sie morgens dafür haben.
Beim Filterkaffee spielt das Wasser eine größere Rolle, als viele denken
Das wird beim Kaffeekauf gerne vergessen. Kaffee besteht zum größten Teil aus Wasser. Wenn das Wasser zu Hause stark nach Chlor schmeckt oder sehr kalkhaltig ist, kann man das unter Umständen auch in der fertigen Tasse merken.
Ich würde deshalb bei stark kalkhaltigem Leitungswasser ruhig einmal ausprobieren, ob gefiltertes Wasser einen Unterschied macht. Nicht jeder braucht dafür eine komplizierte Anlage. Schon ein einfacher Wasserfilter kann je nach Wasserqualität sinnvoll sein.
Auch die Temperatur sollte stimmen. Kochendes Wasser direkt über das Kaffeepulver zu gießen, ist keine gute Idee. Ich lasse das Wasser nach dem Kochen kurz stehen, bevor ich es verwende.
Das sind Kleinigkeiten. Aber gerade beim Filterkaffee können solche Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen.
Welche Bohnen ich für Filterkaffee bevorzuge
Beim Filterkaffee kommt der Charakter der Bohne besonders deutlich zur Geltung. Deshalb würde ich hier nicht einfach irgendeinen Kaffee nehmen, nur weil auf der Packung „Filterkaffee“ steht.
Ich persönlich greife gerne zu ausgewogenen Röstungen, bei denen die Säure nicht zu stark im Vordergrund steht. Sehr helle Röstungen können interessant sein, aber wenn der Kaffee für mich nur noch sauer schmeckt, bin ich schnell raus.
Wer einen feineren und aromatischeren Kaffee sucht, kann sich unsere 100 % Arabica Röstungen ansehen. Je nach Herkunft und Röstung können dabei ganz unterschiedliche Aromen entstehen – von nussig und schokoladig bis hin zu fruchtig und blumig.
Das Schöne daran ist: Man kann sich langsam durch verschiedene Sorten probieren. Nach ein paar Tassen merkt man meistens ziemlich schnell, in welche Richtung der eigene Geschmack geht.
Ganze Bohnen oder lieber schon gemahlen?
Wenn Sie eine Kaffeemühle zu Hause haben, würde ich persönlich ganze Kaffeebohnen bevorzugen. Kurz vor der Zubereitung gemahlen, kommt das Aroma besonders schön zur Geltung.
Aber nicht jeder möchte morgens noch eine Mühle bedienen. Und das verstehe ich vollkommen.
Unser gemahlener Filterkaffee ist deshalb eine praktische Alternative. Packung öffnen, Kaffeefilter füllen und Kaffee zubereiten. Mehr Aufwand muss es manchmal wirklich nicht sein.
Gerade wenn Sie seit vielen Jahren Ihre Filtermaschine benutzen und mit dieser Art der Zubereitung zufrieden sind, gibt es keinen Grund, daran etwas zu ändern.
Wie viel Kaffee kommt eigentlich in den Filter?
Eine feste Regel gibt es auch hier nicht. Als Ausgangspunkt kann man ungefähr 6 bis 7 Gramm Kaffee pro 100 Milliliter Wasser nehmen. Wer seinen Kaffee kräftiger mag, nimmt etwas mehr; wer ihn lieber milder trinkt, entsprechend etwas weniger.
Ich würde beim ersten Versuch lieber mit einer normalen Menge beginnen und anschließend nach dem eigenen Geschmack anpassen. Nach ein paar Zubereitungen hat man seine persönliche Menge ohnehin im Gefühl.
Und genau das gefällt mir am Filterkaffee: Man braucht keine komplizierte Bedienungsanleitung. Nach kurzer Zeit weiß man einfach, wie man seinen Kaffee haben möchte.
Warum eine gute Filtermaschine trotzdem wichtig ist
Auch wenn Filterkaffee einfach aussieht, sollte man die Maschine nicht völlig außer Acht lassen. Eine regelmäßige Reinigung gehört dazu. Alte Kaffeeöle und Rückstände können den Geschmack verändern, und das merkt man oft erst, wenn man die Maschine gründlich gereinigt hat.
Bei einer neuen Maschine würde ich außerdem darauf achten, dass das Wasser möglichst gleichmäßig über das Kaffeemehl verteilt wird und die Temperatur vernünftig geregelt ist.
Eine teure Maschine ist dafür nicht zwingend notwendig. Eine solide Filtermaschine und ein guter Kaffee reichen für eine sehr ordentliche Tasse völlig aus.
Filterkaffee am Morgen – für mich gehört er einfach dazu
Vielleicht ist das der Grund, warum Filterkaffee nie wirklich verschwunden ist. Er ist vertraut, aber trotzdem nicht langweilig. Man kann ihn jeden Tag trinken und mit einer anderen Bohne plötzlich einen ganz anderen Geschmack erleben.
Ich kenne Kunden, die seit Jahrzehnten dieselbe Art Kaffee trinken. Und dann probieren sie irgendwann eine neue Röstung und sagen: „Warum habe ich das nicht schon früher versucht?“
Genau solche Momente machen den Kaffeehandel für mich interessant.
Denn am Ende muss ein Kaffee nicht besonders kompliziert sein. Er muss zu Ihnen passen.
Wenn Sie einen klassischen Filterkaffee für zu Hause suchen, können Sie sich in Ruhe durch unser Filterkaffee-Sortiment schauen. Vielleicht finden Sie eine Sorte, die schon beim ersten Schluck sagt: Genau den wollte ich.
Und wenn Sie morgens die erste Tasse einschenken, nehmen Sie sich ruhig eine Minute Zeit dafür. Der Tag läuft schnell genug.