Tansania Kilimandjaro – Ganze Bohnen – 250g Arabica-Genuss vom höchsten Berg Afrikas
Schümli Kaffee – Ganze Bohnen 500g – Milder Schweizer Genuss für Vollautomaten
Mocca Ganze Bohnen 500g | Vollmundiger Kaffeegenuss mit orientalischem Charakter
Maragogype Ganze Bohnen 500g | Aromatische Elefantenbohnen für feinen Kaffeegenuss
Mama Africa Ganze Bohnen 500g | Afrikanische Kaffeebohnen voller Tiefe & Seele
Mama Africa Ganze Bohnen 250g | Kräftige Kaffeekomposition mit afrikanischer Seele
Lounge Mischung Ganze Bohnen 1000g | Milder Kaffeegenuss im XL-Vorrat für entspannte Stunden
Lounge Mischung Ganze Bohnen 500g | Ausgewogener Arabica-Blend für sanfte Kaffeepausen
Lounge Mischung Ganze Bohnen 250g | Sanfte Röstung für entspannte Genussmomente
Kenia Massai Ganze Bohnen 500g | Afrikanischer Hochlandkaffee mit Tiefe & Charakter
Kenia Massai Ganze Bohnen 250g | Würzig-fruchtiger Hochlandkaffee aus Afrika
Warum ich ganze Bohnen bevorzuge
Wenn ich zu Hause Kaffee zubereite, greife ich am liebsten zu ganzen Bohnen. Nicht, weil gemahlener Kaffee grundsätzlich schlecht wäre. Das wäre Unsinn. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass frisch gemahlener Kaffee sein Aroma viel besser bewahren kann.
Sobald eine Kaffeebohne gemahlen wird, vergrößert sich ihre Oberfläche enorm. Sauerstoff kommt an das Kaffeemehl, und die aromatischen Bestandteile verändern sich schneller. Deshalb mahle ich persönlich lieber genau die Menge, die ich gerade brauche.
Das dauert nicht lange. Bei mir gehört die Kaffeemühle einfach zur Kaffeezubereitung dazu.
Und wenn morgens einmal keine Zeit dafür ist? Dann ist gemahlener Kaffee natürlich völlig in Ordnung. Man muss aus der morgendlichen Tasse Kaffee schließlich kein wissenschaftliches Projekt machen.
Was „röstfrisch“ für mich bedeutet
Der Begriff „röstfrisch“ wird gerne verwendet. Man sollte ihn aber nicht so verstehen, dass Kaffee direkt wenige Stunden nach der Röstung schon am besten schmecken muss. Frisch gerösteter Kaffee braucht zunächst etwas Zeit, damit sich die beim Rösten entstandenen Gase wieder abbauen können.
Für mich bedeutet röstfrisch deshalb vor allem: Das Röstdatum sollte nachvollziehbar sein, die Bohnen sollten vernünftig behandelt worden sein und zwischen Röstung und Verbrauch sollte nicht unnötig viel Zeit liegen.
Gerade bei ganzen Bohnen lässt sich das Aroma anschließend bei richtiger Lagerung gut erhalten. Ich achte deshalb lieber auf konkrete Angaben als auf große Werbeversprechen.
Ein schönes Röstdatum auf der Packung ist mir persönlich lieber als ein besonders glänzender Werbespruch.
Arabica oder Robusta – was trinke ich eigentlich lieber?
Wer Kaffeebohnen kauft, kommt an Arabica und Robusta kaum vorbei. Beide Bohnenarten haben ihre Berechtigung. Ich würde allerdings nicht behaupten, dass Arabica automatisch gut und Robusta automatisch schlechter ist. So einfach ist die Sache nicht.
| Eigenschaft | Arabica | Robusta |
|---|---|---|
| Geschmack | Häufig fein, aromatisch und vielschichtig | Kräftig, würzig und körperreich |
| Koffeingehalt | In der Regel niedriger | In der Regel höher |
| Anbau | Häufig in höheren Lagen | Auch in tieferen und wärmeren Regionen verbreitet |
| Typische Verwendung | Filterkaffee und ausgewogene Kaffeemischungen | Häufig in kräftigen Espressomischungen |
Ich persönlich mag einen Kaffee mit etwas Körper. Zu helle Röstungen sind mir oft zu säuerlich. Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich gegen fruchtige Kaffees bin. Wenn die Balance stimmt, kann das wunderbar sein.
Wer einen eher feinen und aromatischen Kaffee sucht, kann sich unsere 100 % Arabica Kaffeebohnen ansehen. Sie passen häufig sehr schön zu einem klassischen Filterkaffee oder zu einer etwas sanfteren Zubereitung.
Für einen kräftigen Espresso sieht die Sache anders aus. Ein Robusta-Anteil kann hier durchaus sinnvoll sein. Er bringt oft mehr Körper und sorgt bei vielen Mischungen für eine kräftige Crema. Genau deshalb findet man Robusta so häufig in klassischen Espressomischungen.
Ich würde mich beim Kauf also nicht allein von „100 % Arabica“ überzeugen lassen. Das klingt schön, sagt aber noch nicht, ob mir die Röstung tatsächlich schmeckt.
Welche Kaffeebohnen passen zu meiner Zubereitung?
Hier würde ich zuerst einen Blick auf die Kaffeemaschine werfen. Nicht jede Bohne muss für jede Zubereitungsart funktionieren.
Für einen Vollautomaten eignen sich viele ausgewogene Bohnenmischungen sehr gut. Wer hauptsächlich schwarzen Kaffee trinkt, kann sich etwas mehr Zeit für die Auswahl nehmen. Bei Cappuccino oder Latte Macchiato darf die Bohne dagegen ruhig etwas kräftiger sein. Milch nimmt dem Kaffee schließlich einen Teil seiner Intensität.
Beim Siebträger achte ich stärker auf die Röstung. Eine Espressoröstung ist hier oft die bessere Wahl als eine sehr helle Filterröstung. Wer sich gerne mit Mahlgrad und Brühzeit beschäftigt, kann aus derselben Bohne erstaunlich unterschiedliche Ergebnisse herausholen.
Für den klassischen Filterkaffee würde ich dagegen eher zu einer Röstung greifen, bei der die feinen Aromen gut zur Geltung kommen.
Das klingt komplizierter, als es ist.
Und wenn ich keine Kaffeemühle habe?
Keine Sorge. Sie müssen sich nicht erst eine komplette Kaffeeausstattung kaufen, um guten Kaffee zu trinken.
Wenn Sie bisher gemahlenen Kaffee verwenden und damit zufrieden sind, spricht überhaupt nichts dagegen. Bei Kaffeemo finden Sie auch gemahlenen Kaffee für verschiedene Zubereitungsarten.
Wer dagegen einmal selbst mahlen möchte, wird schnell merken, dass eine gute Mühle einen Unterschied machen kann. Ich würde hier lieber etwas weniger Geld für unnötiges Zubehör ausgeben und dafür in eine vernünftige Kaffeemühle investieren.
Besonders bei ganzen Bohnen lohnt sich das. Und man braucht dafür keine komplizierte Profimaschine.
Wie ich meine Kaffeebohnen zu Hause aufbewahre
Kaffee mag vor allem eines nicht: unnötig viel Luft, Licht und Feuchtigkeit.
Ich bewahre meine Bohnen deshalb in einem gut verschlossenen Behälter auf, möglichst dunkel und trocken. Die Packung einfach offen neben der Kaffeemaschine liegen zu lassen, würde ich nicht empfehlen.
Vom Kühlschrank halte ich ebenfalls nichts. Kaffee nimmt Gerüche sehr schnell auf. Und ehrlich gesagt möchte ich morgens lieber Kaffee riechen als das Abendessen vom Vortag.
- Kühl und trocken lagern.
- Vor Licht schützen und möglichst luftdicht verschließen.
- Nicht mehr Kaffee kaufen, als man in absehbarer Zeit verbraucht.
- Ganze Bohnen möglichst erst kurz vor der Zubereitung mahlen.
Gerade wer nur ein oder zwei Tassen am Tag trinkt, muss nicht gleich einen riesigen Vorrat anlegen. Eine kleinere Packung ist dann oft die vernünftigere Wahl.
Kaffeebohnen kaufen – auf diese Dinge würde ich achten
Wenn ich selbst eine neue Kaffeebohne kaufe, schaue ich zuerst auf die Röstung und das Röstdatum. Danach interessiert mich die Herkunft. Und erst dann kommen Marke und Preis.
Das Röstdatum ist für mich wesentlich aussagekräftiger als ein allgemeines Mindesthaltbarkeitsdatum. Je nach Kaffee und Verpackung kann eine Bohne natürlich eine ganze Weile haltbar sein. Aber zwischen „noch haltbar“ und „aromatisch auf dem Höhepunkt“ liegt eben ein Unterschied.
Auch die Herkunft kann eine interessante Orientierung sein. Kaffees aus Äthiopien bringen beispielsweise häufig florale oder fruchtige Noten mit. Brasilianische Kaffees empfinde ich dagegen oft als etwas weicher, nussiger und unkomplizierter.
Das sind natürlich keine festen Regeln. Anbauhöhe, Aufbereitung, Sorte und Röstung spielen ebenfalls eine Rolle.
Genau deshalb würde ich mich beim Kauf nicht zu sehr an einzelnen Beschreibungen festhalten. „Schokoladig“, „nussig“, „fruchtig“ – solche Begriffe sind hilfreich, aber jeder Mensch schmeckt sie etwas anders.
Eine teure Kaffeebohne muss nicht automatisch besser sein
Das möchte ich ausdrücklich sagen, weil ich es selbst erlebt habe. Ich habe schon Kaffee probiert, der ziemlich teuer war und auf der Verpackung klang, als hätte er persönlich den Kaffeeolymp gewonnen.
Und dann habe ich ihn getrunken.
Ehrlich gesagt? Nicht mein Kaffee.
Gleichzeitig gibt es preislich vernünftige Bohnen, die in der Tasse richtig Freude machen. Deshalb würde ich nie sagen: Je teurer die Packung, desto besser der Kaffee.
Der Preis kann durch Herkunft, Ernte, Verarbeitung, Röstung oder andere Faktoren gerechtfertigt sein. Aber ob mir eine Bohne schmeckt, entscheidet letztlich nicht das Preisschild.
Warum ich beim Kaffee lieber ausprobiere als pauschal empfehle
Nach vielen Jahren im Kaffeegeschäft habe ich gelernt, dass man Kunden nicht einfach dieselbe Bohne empfehlen kann. Ein Kunde möchte einen kräftigen Kaffee zum Frühstück, der nächste sucht etwas Mildes für den Nachmittag. Der eine trinkt schwarz, der andere mit Milch.
Deshalb würde ich Ihnen auch nicht erzählen, dass es die eine perfekte Kaffeebohne gibt.
Die gibt es nicht.
Es gibt die Bohne, die Ihnen schmeckt.
Wenn Sie bisher eher milden Kaffee trinken, würde ich nicht sofort zu einer extrem kräftigen Espressoröstung greifen. Und wenn Sie morgens einen starken Espresso brauchen, würde ich Ihnen auch keine besonders leichte Filterröstung empfehlen.
Manchmal reicht schon ein kleiner Schritt in eine andere Richtung. Eine andere Röstung. Eine andere Bohnenmischung. Oder einfach einmal eine Packung, die man bisher immer übersehen hat.
Kaffeebohnen online bei Kaffeemo kaufen
Wenn Sie Ihre Kaffeebohnen online kaufen möchten, sollte die Auswahl meiner Meinung nach vor allem übersichtlich bleiben. Niemand möchte sich durch zwanzig Seiten voller Fachbegriffe arbeiten, nur um am Ende nicht zu wissen, welche Packung eigentlich zur eigenen Kaffeemaschine passt.
Bei Kaffeemo finden Sie deshalb unterschiedliche Kaffeebohnen für verschiedene Geschmäcker und Zubereitungsarten. Dazu gehören unter anderem klassische Kaffeemischungen, kräftige Espressoröstungen und 100 % Arabica.
Wenn Sie noch nicht genau wissen, welche Bohne zu Ihnen passt, würde ich nicht lange theoretisieren. Nehmen Sie eine Röstung, die zu Ihrer bisherigen Gewohnheit passt, und probieren Sie beim nächsten Mal etwas anderes.
So findet man meiner Erfahrung nach seinen Lieblingskaffee am zuverlässigsten.
Und vielleicht ist es am Ende gar nicht die teuerste oder ausgefallenste Bohne. Vielleicht ist es einfach die, bei der Sie morgens den ersten Schluck nehmen und denken: Genau so muss mein Kaffee schmecken.
Mehr braucht eine gute Kaffeebohne eigentlich nicht.