Arabica schmeckt meist milder und feiner, Robusta kräftiger, würziger und mit etwa doppelt so viel Koffein. Viele gute Espressomischungen kombinieren beide Sorten.
Tansania Kilimandjaro – Fein gemahlen für Siebträger – 250g aromatisch-intensiver Espresso-Genuss
Tansania Kilimandjaro – Ganze Bohnen – 250g Arabica-Genuss vom höchsten Berg Afrikas
Sinfonie der Sinne – Fein gemahlen für Siebträger – 1000g Großpackung für Espresso-Liebhaber
Sinfonie der Sinne – Fein gemahlen für Siebträger – 500g Espresso-Komposition für Genießer
Sinfonie der Sinne – Fein gemahlen für Siebträger – 250g Espressoharmonie für Anspruchsvolle
Sinfonie der Sinne – Gemahlen für Filtertüten – 1000g Familienpackung mit Genussgarantie
Sinfonie der Sinne – Gemahlen für Filtertüten – 500g Harmonie in jeder Tasse
Kaffeesorten im Überblick: Was passt zu welcher Maschine?
Das hängt schlicht davon ab, was bei Ihnen zu Hause steht. Hier einmal der Reihe nach:
Ganze Kaffeebohnen
Für Vollautomaten und alle, die eine eigene Kaffeemühle besitzen. Frisch gemahlen schmeckt es einfach runder – das ist kein Marketing-Satz, das schmeckt man wirklich beim ersten Vergleich. Ganze Bohnen halten ihr Aroma zudem deutlich länger als gemahlener Kaffee.
Gemahlener Kaffee
Die unkomplizierte Lösung für die klassische Filtermaschine. Wer morgens keine Zeit oder Lust hat, sich mit Mahlgrad zu beschäftigen, muss das auch nicht. Wichtig ist nur: gemahlenen Kaffee zügig verbrauchen, das Aroma baut hier schneller ab als bei ganzen Bohnen.
Espresso
Kräftige, meist etwas dunklere Röstungen, oft mit einem Robusta-Anteil für eine stabile Crema. Passend für Siebträger, Espressokocher und die Espresso-Funktion vieler Vollautomaten.
Filterkaffee
Meist mildere Röstungen, oft reine Arabica-Mischungen. Der Klassiker zum Frühstück, unkompliziert in der Zubereitung und in der Regel auch der günstigste Preis pro Tasse.
Kapseln und Pads
Wenn es morgens schnell gehen soll und die Küche sauber bleiben soll. Kapselmaschinen arbeiten mit höherem Druck und eignen sich auch für Espresso-Varianten mit Crema, Padmaschinen sind eher auf klassischen Filterkaffee-Geschmack ausgelegt.
Arabica oder Robusta?
Arabica gilt als die feinere, oft mildere Bohne. Sie wächst meist in höheren Lagen, braucht mehr Pflege beim Anbau und zeigt häufig fruchtige oder blumige Noten. Robusta wächst auch in tieferen, wärmeren Regionen, ist robuster im Anbau (daher der Name), bringt mehr Körper, einen erdigeren Ton und einen höheren Koffeingehalt mit – meist etwa doppelt so viel wie Arabica.
Ich würde daraus keine Glaubensfrage machen. Für einen kräftigen Espresso am Vormittag darf ruhig etwas Robusta dabei sein – die Crema wird dadurch dichter und stabiler. Für den Kaffee zum Frühstück, gerade mit Milch, greifen die meisten unserer Kunden eher zu einer milden 100 % Arabica-Röstung. Am Ende zählt nur, was Ihnen schmeckt, nicht was auf der Packung steht.
Die richtige Zubereitung
Eine gute Bohne kann viel, aber sie kann nicht zaubern. Ein paar Grundregeln, die bei jeder Zubereitungsart helfen:
Vollautomat
Übernimmt Mahlen, Dosieren und Brühen automatisch. Für gute Ergebnisse lohnt sich hochwertigeres Bohnenmaterial mehr als bei anderen Methoden, weil die Maschine selbst wenig Spielraum zum Nachjustieren lässt.
Siebträger
Hier entscheidet die Feinabstimmung: Mahlgrad, Kaffeemenge (meist 7 bis 9 Gramm pro Espresso) und Brühzeit (idealerweise 25 bis 30 Sekunden) wirken zusammen. Wer daran Freude hat, kann hier wirklich viel herausholen.
Filtermaschine und Handfilter
Etwa 6 bis 7 Gramm Kaffeepulver pro Tasse, Wassertemperatur zwischen 92 und 96 Grad – kochendes Wasser verbrennt das Kaffeemehl und macht den Kaffee bitter. Ein kurzes Vorquellen des Kaffeemehls ("Blooming") vor dem eigentlichen Aufguss bringt beim Handfilter noch einmal mehr Aroma heraus.
French Press
Grober Mahlgrad, etwa 4 Minuten Ziehzeit. Danach zügig durch das Sieb drücken und umfüllen, sonst wird der Kaffee durch das Nachziehen schnell zu bitter.
Kapsel- und Padmaschine
Hier übernimmt das System die Feinarbeit. Wichtig ist eigentlich nur die regelmäßige Entkalkung der Maschine – das beeinflusst den Geschmack mehr, als viele denken.
Warum frisch gemahlener Kaffee besser schmeckt
Eine Kaffeebohne enthält mehrere hundert Aromastoffe. Sobald sie gemahlen ist, beginnt die Oberfläche zu oxidieren und die flüchtigen Aromen verfliegen – innerhalb weniger Tage ist ein spürbarer Teil davon weg. Deshalb schmeckt frisch gemahlener Kaffee runder und intensiver als bereits gemahlene Ware, die schon länger offen steht. Eine ordentliche Kaffeemühle ist deshalb keine Spielerei, sondern die Investition, die geschmacklich am meisten bringt.
Wie viel Kaffee brauchen Sie eigentlich?
Bei Filterkaffee rechnet man grob mit 6 bis 7 Gramm pro Tasse. Eine 500-Gramm-Packung reicht damit für rund 70 bis 80 Tassen, ein Kilogramm für etwa 140 bis 160. Trinken Sie drei bis vier Tassen täglich, kommen Sie mit einem Kilo ungefähr einen Monat aus. Zu zweit im Haushalt geht es naturgemäß schneller – das sehen wir an den Bestellrhythmen unserer Stammkunden ziemlich deutlich.
Bio, Fairtrade und die Frage nach der Herkunft
Immer mehr Kunden fragen nicht mehr nur, ob ein Kaffee kräftig oder mild ist, sondern auch, woher er stammt. Das finde ich gut. Bei Kaffeemo finden Sie deshalb eine Auswahl an Bio- und Fairtrade-zertifizierten Kaffees, unter anderem aus klassischen Anbauländern wie Äthiopien, Kolumbien, Brasilien und Vietnam. Ich schaue mir dabei lieber die konkrete Zertifizierung an als mich von einem hübschen Aufdruck beeindrucken zu lassen – ein Siegel sollte nachvollziehbar sein, sonst ist es nur Papier.
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Kaffee hat seinen Ursprung vermutlich in Äthiopien, in der Region Kaffa, die dem Getränk auch den Namen gegeben haben soll. Über Arabien, wo im 15. und 16. Jahrhundert die ersten Kaffeehäuser entstanden, kam er im 17. Jahrhundert nach Europa und wurde hier schnell zum festen Bestandteil des Alltags – erst als teures Luxusgut, später als Getränk für alle. Diese Geschichte merkt man dem Kaffee heute nicht mehr an, aber sie erklärt, warum er in so unterschiedlichen Kulturen so unterschiedlich zubereitet wird.
Richtig aufbewahren
Kaffee gehört nicht offen neben die Maschine und auch nicht in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Er nimmt Gerüche erstaunlich schnell an – steht daneben Zwiebeln oder Käse, schmeckt man das später in der Tasse. Trocken, dunkel, luftdicht verschlossen, das reicht. Und wenn Sie nur gelegentlich eine Tasse trinken: Die kleinere Packung ist meistens die bessere Wahl, weil der Kaffee frischer bleibt.
Kaffee bestellen
Kennen Sie Ihren Lieblingskaffee schon, bestellen Sie ihn einfach nach. Wenn nicht: Schreiben Sie uns, welche Maschine Sie zu Hause haben und ob Sie es lieber mild oder kräftig mögen – den Rest übernehmen wir.
Häufig gestellte Fragen zu Kaffee
Vollautomat oder Siebträger – was ist besser?
Der Vollautomat ist bequemer und schneller im Alltag, der Siebträger bietet mehr Kontrolle über Mahlgrad, Menge und Brühzeit und damit mehr geschmackliches Potenzial – erfordert aber auch mehr Übung.
Wie viel Kaffee ist gesund?
Für die meisten gesunden Erwachsenen gelten 3 bis 4 Tassen täglich als unbedenklich. Bei Vorerkrankungen oder in der Schwangerschaft sollten Sie das mit Ihrem Arzt besprechen.
Sollte ich Kaffee im Kühlschrank aufbewahren?
Nein. Im Kühlschrank nimmt Kaffee Feuchtigkeit und fremde Gerüche an. Besser: trocken, dunkel und luftdicht verschlossen bei Zimmertemperatur lagern.
Welcher Mahlgrad passt zu welcher Zubereitung?
Grob für die French Press, mittelfein für die Filtermaschine, fein für Espresso und Siebträger. Bei ganzen Bohnen übernimmt das eine gut eingestellte Kaffeemühle automatisch.
Wie lange ist Kaffee nach dem Öffnen haltbar?
Ganze Bohnen halten gut verschlossen etwa 4 bis 6 Wochen ihr volles Aroma, gemahlener Kaffee etwa 1 bis 2 Wochen. Trinkbar bleibt er deutlich länger, verliert aber zunehmend an Geschmack.
Macht Kaffee süchtig?
Der Körper gewöhnt sich an Koffein, ein plötzlicher Verzicht kann kurzzeitig Kopfschmerzen verursachen. Von einer Abhängigkeit im medizinischen Sinne spricht man bei Kaffee aber nicht.