Hallo zusammen,
wer mich ein bisschen kennt, der weiß: Ich bin am liebsten da draußen, wo der Handyempfang aufhört und der Wald oder die Felsen anfangen. Es gibt für mich einfach keinen besseren Ort, um den Kopf freizukriegen. Aber ganz egal, wie steil der Anstieg ist oder wie schwer der Rucksack drückt – eine Sache fehlt bei mir nie im Gepäck: meine alte Thermoskanne mit Kaffee.
Anfang August war es mal wieder so weit. Ich habe mir endlich den Trip vorgenommen, den ich monatelang vor mir hergeschoben hatte. Früh morgens ging es mit dem Auto los – erst eine Weile durch die Schweiz, dann rüber nach Österreich und wieder rein in die Alpen. Mein Ziel war einfach nur: rauf auf den Gipfel, die Beine spüren und den Alltag komplett hinter mir lassen. Mitten im Hochsommer stand ich dann da oben. Unten im Tal war es drückend heiß, aber hier wehte eine so herrlich kühle, fast schon scharfe Bergluft, dass man erst mal tief durchatmen musste. Dieses Gefühl von absoluter Freiheit – wenn du da stehst, auf die Bergkette schaust und merkst, wie klein man eigentlich ist –, das ist durch nichts zu ersetzen.
Der Aufstieg steckte mir ordentlich in den Knochen. Der Puls war hoch, die Muskeln brannten und man spürte einfach jede einzelne Faser des Körpers. Genau in diesem Moment, wenn die Euphorie vom Anstieg kommt, aber auch die Erschöpfung einsetzt, wusste ich: Jetzt ist Zeit für meine Pause.
Ich habe mich auf einen warmen Stein gesetzt, den Rucksack abgestellt und die Thermoskanne aufgeschraubt. Kein Schnickschnack, einfach nur ein richtig guter, frisch aufgebrühter Kaffee aus frisch gemahlenen Kaffeebohnen, den ich mir vor der Tour eingepackt hatte. Als ich den Deckel aufschraubte, stieg mir sofort dieser vertraute, warme Duft in die Nase – ein krasser Kontrast zu der eiskalten, dünnen Luft da oben.
Ein erster Schluck. Ganz ehrlich? In dem Moment gab es nichts Besseres auf der Welt. Die Wärme breitete sich im Körper aus, der Schluck erdete mich sofort und tat einfach nur gut. Man sitzt da, schaut in die Ferne, nippt an seinem Kaffee und merkt, wie die Lebensgeister langsam zurückkehren. Für unterwegs oder den perfekten Start in den Tag greife ich übrigens am liebsten zu hochwertigen 100% Arabica-Bohnen, aber da hat natürlich jeder seinen eigenen Favoriten.
Am Ende sind es genau diese Momente, warum man sich den ganzen Schweiß und die Anstrengung überhaupt antut. Kaffee ist für mich da oben kein steifes Ding, sondern einfach ein Stück Zuhause mitten in der Wildnis, ein kleiner Anker, der den Moment perfekt macht. Wer stöbern möchte, findet bei kaffeemo.de für jedes Abenteuer den passenden Begleiter.
Wenn ihr demnächst auch wieder draußen unterwegs seid: Packt euch ’ne Thermoskanne ein. Es lohnt sich. ☕️
Euer Thomas Schneider