Wissen von A bis Z

Das Kaffee und Tee Lexikon

Begriffe, Wissen und Antworten rund um Kaffee und Tee – verständlich erklärt von A bis Z.

172 Begriffe gefunden

L

Latte macchiato

Latte macchiato ist ein milchbetontes Getränk, bei dem Espresso zu aufgeschäumter Milch gegeben wird.

Häufig wird es im Glas serviert.

Für die Praxis: Sichtbare Schichten sind eine Darstellungsform, kein Beweis für besseren Geschmack.

Fachliche Grundlage: Nespresso Professional: Getränkerezepte und Systemzuordnung.

Loser Tee

Loser Tee wird ohne vorportionierten Beutel angeboten.

Für die Zubereitung werden Menge und geeignetes Sieb oder Filter selbst gewählt.

Für die Praxis: Geben Sie den Blättern genügend Platz und dosieren Sie nach Packungsangabe beziehungsweise gewünschter Aufgussmenge.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022.

Lungo

Ein Lungo ist ein verlängerter Espressobezug.

Es läuft mehr Wasser durch das Kaffeemehl als bei der dazugehörigen kürzeren Rezeptur.

Für die Praxis: Lungo ist nicht dasselbe wie nachträglich mit Wasser verdünnter Espresso. Für einen ausgewogenen Bezug muss die Einstellung passen.

Fachliche Grundlage: Nespresso: Ristretto, Espresso und Lungo.

M

Mahlgrad

Der Mahlgrad beschreibt, wie fein oder grob Kaffee zerkleinert ist.

Er beeinflusst die benetzbare Oberfläche und bei durchströmten Verfahren auch den Wasserfluss.

Für die Praxis: Ändern Sie beim Einstellen möglichst nur einen Parameter auf einmal.

Fachliche Grundlage: illy: Mahlung und Zubereitungsverfahren.

Maragogype

Maragogype, auch Maragogipe geschrieben, ist eine Arabica-Varietät mit besonders großen Bohnen.

Sie geht auf eine natürliche Mutation der Varietät Typica zurück.

Für die Praxis: Die auffällige Größe beschreibt die Pflanze; ein bestimmter Geschmack ist damit nicht garantiert.

Fachliche Grundlage: World Coffee Research: Maragogipe.

Matcha

Matcha ist fein vermahlener grüner Tee, der im Getränk verteilt und mitgetrunken wird.

Anders als bei einem üblichen Blattaufguss werden die feinen Blattbestandteile nicht abgefiltert.

Für die Praxis: Verwenden Sie die konkrete Zubereitungsangabe. Matcha ist nicht automatisch koffeinarm und nicht mit beliebigen Instant-Teemischungen gleichzusetzen.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022 · Institute for Scientific Information on Coffee: Koffeinquellen.

Milchschaum

Milchschaum entsteht, wenn Luft fein in Milch verteilt wird.

Für viele Espressogetränke ist eine gleichmäßige, feinporige Struktur gewünscht.

Für die Praxis: Milchsorte, Temperatur und Technik beeinflussen das Ergebnis. Große trockene Blasen ersetzen keine gute Textur.

Fachliche Grundlage: Nespresso Professional: Getränkerezepte und Systemzuordnung.

Milchsystemreinigung

Bei der Milchsystemreinigung werden Milchreste aus Leitungen, Düsen und anderen milchführenden Teilen entfernt.

Spülen allein ist nicht bei jedem System eine vollständige Reinigung.

Für die Praxis: Befolgen Sie das vorgeschriebene Pflegeprogramm und verwenden Sie geeignete Reinigungsmittel.

Fachliche Grundlage: JURA: Betriebsanleitung und Pflegeprogramme.

Mittlere Röstung

Mittlere Röstung beschreibt einen Bereich zwischen hellen und dunklen Röstungen.

Eine einheitliche Farbgrenze verwendet nicht jeder Anbieter.

Für die Praxis: Orientieren Sie sich zusätzlich an der Geschmacksbeschreibung und am empfohlenen Brühverfahren.

Fachliche Grundlage: Tchibo Kaffeeakademie: Röstverfahren.

Mokka

Mokka ist ein mehrdeutiger Begriff.

Er kann traditionell fein gemahlenen, mit Wasser aufgekochten Kaffee bezeichnen; im Alltag wird auch der Espressokocher so genannt.

Für die Praxis: Fragen Sie nach der Zubereitung. Der Name allein sagt weder Bohnenart noch ein zugesetztes Schokoladenaroma aus.

Fachliche Grundlage: illy: Americano und Brühverfahren.

N

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit umfasst bei Kaffee unter anderem ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte von Anbau und Handel.

Einzelne Programme setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Für die Praxis: Fragen Sie nach konkreten Maßnahmen und nachvollziehbaren Zertifizierungen. Eine allgemeine Werbeaussage erklärt noch nicht, welche Anforderungen tatsächlich geprüft wurden.

Fachliche Grundlage: Rainforest Alliance: Zertifizierungssiegel.

Natural

Bei der trockenen Aufbereitung, auch Natural genannt, trocknen die geernteten Kaffeekirschen zunächst als ganze Früchte.

Die trockenen Fruchtbestandteile werden anschließend entfernt.

Für die Praxis: Sorgfältiges Trocknen und Sortieren sind wichtig; Natural bedeutet nicht automatisch besonders süß oder besonders hochwertig.

Fachliche Grundlage: Deutscher Kaffeeverband: Pflanze und Aufbereitung.

Nussnote

Nussnote beschreibt eine sensorische Erinnerung an Nüsse.

Bei Kaffee ist damit zunächst eine Aromabeschreibung gemeint.

Für die Praxis: Die Angabe ist weder ein Nachweis zugesetzter Nüsse noch eine verlässliche Allergeninformation. Für Zutaten und mögliche Spuren zählt die Kennzeichnung.

Fachliche Grundlage: SCA/WCR: Coffee Taster’s Flavor Wheel.

O

Oolong

Oolong ist Tee mit gezielt begrenzter Oxidation, der zwischen grünem und schwarzem Tee eingeordnet wird.

Die möglichen Geschmacksprofile sind entsprechend breit.

Für die Praxis: Beachten Sie die Zubereitung der jeweiligen Sorte; Oolong ist keine einheitliche Rezeptur.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022.

Ostfriesentee

Ostfriesentee bezeichnet einen traditionellen Teetyp beziehungsweise eine Mischung und nicht Tee, der in Ostfriesland angebaut wurde.

Die genaue Zusammensetzung wird vom Anbieter festgelegt.

Für die Praxis: Prüfen Sie die Zutaten und die Zubereitung der jeweiligen Mischung, statt vom Namen auf ein einziges Herkunftsland zu schließen.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022.

P

PID

PID steht für Proportional-Integral-Derivative und bezeichnet eine Regelungstechnik.

In Kaffeemaschinen wird sie häufig zur Temperaturregelung eingesetzt.

Für die Praxis: PID ersetzt kein gutes Rezept. Eine eingestellte Zahl muss außerdem zur jeweiligen Messstelle der Maschine verstanden werden.

Fachliche Grundlage: Ascaso: PID-Steuerung.

Portionstee

Portionstee ist für eine bestimmte Aufgussmenge vorportionierter Tee oder eine entsprechende Mischung.

Beutel- und Verpackungsformen unterscheiden sich zwischen Anbietern.

Für die Praxis: Eine Portion passt nicht automatisch zu jeder Kanne. Die vorgesehene Wassermenge und Ziehzeit stehen am Produkt.

Fachliche Grundlage: Dallmayr: Teesortiment und Portionsformen.

Pour-over

Pour-over bezeichnet das manuelle Übergießen von Kaffee in einem Filter.

Ein Handfilter ist ein typisches Gerät dafür.

Für die Praxis: Die Bezeichnung ist englisch, das Prinzip vertraut: Wasser dosiert aufgießen und gleichmäßig durch den Kaffee laufen lassen.

Fachliche Grundlage: illy: Manual Brewing.

Premium

Premium ist eine hervorhebende Anbieterbezeichnung.

Ohne weitere Angaben lässt sich daraus kein bestimmter Röstgrad, keine Herkunft und keine objektive Verkostungsnote ablesen.

Für die Praxis: Achten Sie auf konkrete Informationen zu Kaffee, Verarbeitung und Zubereitung. Das Wort allein ersetzt diese Angaben nicht.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Definition.

Pu-Erh

Pu-Erh ist ein mit besonderen Verfahren nachfermentierter Tee.

Er unterscheidet sich damit von einem lediglich oxidierten Schwarztee.

Für die Praxis: Reifung und konkrete Verarbeitung sind produktabhängig. Aus der Bezeichnung folgen keine gesicherten Heil- oder Entgiftungswirkungen.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022.

R

Rainforest Alliance

Rainforest Alliance kennzeichnet Produkte beziehungsweise Rohstoffe aus einem Zertifizierungsprogramm mit Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsanforderungen.

Für die Praxis: Das Zeichen ist weder eine Geschmacksnote noch automatisch ein Bio-Siegel. Beachten Sie, worauf sich die jeweilige Produktangabe bezieht.

Fachliche Grundlage: Rainforest Alliance: Zertifizierungssiegel.

Reinigung

Reinigung entfernt Kaffeereste, Fette und gegebenenfalls Milchablagerungen aus den dafür vorgesehenen Geräteteilen.

Für die Praxis: Sie ist etwas anderes als Entkalken. Verwenden Sie passende Mittel und halten Sie sich an die Anleitung Ihres Geräts.

Fachliche Grundlage: JURA: Betriebsanleitung und Pflegeprogramme.

Röstgrad

Der Röstgrad beschreibt, wie weit die Röstung einer Bohne geführt wurde.

Im Handel wird häufig zwischen hell, mittel und dunkel unterschieden.

Für die Praxis: Diese Einteilung ist nicht bei jeder Marke gleich. Nutzen Sie sie als Orientierung zusammen mit der Geschmacksbeschreibung.

Fachliche Grundlage: Tchibo Kaffeeakademie: Röstverfahren.

Röstung

Beim Rösten wird Rohkaffee gezielt erhitzt.

Dabei verändern sich Farbe, Struktur und Aromastoffe der Bohne.

Für die Praxis: Für die Tasse zählt das Zusammenspiel von Rohkaffee, Temperaturverlauf und Zeit, nicht bloß die dunkelste Farbe.

Fachliche Grundlage: Deutscher Kaffeeverband: Verarbeitung.

Rotationspumpe

Eine Rotationspumpe fördert Wasser mit einem rotierenden Pumpenmechanismus.

Sie wird häufig in leistungsfähigen Espressomaschinen eingesetzt.

Für die Praxis: Ob Festwasseranschluss möglich ist, hängt vom gesamten Gerät ab und nicht allein von der Pumpe.

Fachliche Grundlage: Rocket Espresso: unabhängige Kessel.

Rückspülen

Beim Rückspülen wird bei geeigneten Espressomaschinen Wasser über den vorgesehenen Entlastungsweg der Brühgruppe geführt.

Häufig wird dazu ein Blindsieb eingesetzt.

Für die Praxis: Mittel und Ablauf sind gerätespezifisch. Rückspülen ist weder Entkalkung noch eine universelle Pflegeanweisung für jede Maschine.

Fachliche Grundlage: Profitec: Gruppenreinigung und Blindsieb.

S

Säure

Säure ist ein Bestandteil des sensorischen Kaffeeprofils.

Sie kann beispielsweise frisch und fruchtig wirken, bei unausgewogener Zubereitung aber auch unangenehm hervortreten.

Für die Praxis: Säure allein ist kein Fehler. Betrachten Sie sie zusammen mit Süße, Bitterkeit und Körper.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Descriptive Assessment.

Scheibenmahlwerk

Ein Scheibenmahlwerk mahlt Kaffee zwischen zwei profilierten Mahlscheiben.

Ihr Abstand bestimmt wesentlich die Feinheit der Mahlung.

Für die Praxis: Material und Durchmesser allein garantieren keine bestimmte Tassenqualität; Konstruktion und Einstellung zählen mit.

Fachliche Grundlage: Eureka: stufenlose Mahlgradeinstellung.

Schokoladennote

Eine Schokoladennote ist ein Geruchs- oder Geschmackseindruck, der an Schokolade erinnert.

Er kann bei einem nicht aromatisierten Kaffee aus dessen eigener Aromatik entstehen.

Für die Praxis: Ob tatsächlich Schokolade oder Aroma zugesetzt wurde, zeigt die Produktkennzeichnung, nicht das Verkostungswort allein.

Fachliche Grundlage: SCA/WCR: Coffee Taster’s Flavor Wheel.

Schonkaffee

Schonkaffee ist keine einheitlich definierte Kaffeeart.

Anbieter verwenden den Begriff für unterschiedlich behandelte oder als mild angebotene Kaffees.

Für die Praxis: Fragen Sie nach dem konkreten Verfahren. Schonkaffee muss nicht entkoffeiniert sein und ist kein medizinisches Versprechen.

Fachliche Grundlage: Bundeszentrum für Ernährung: Kaffee in der Küche.

Schümli

Schümli ist eine im deutschsprachigen Raum gebräuchliche Bezeichnung für Kaffee mit einer feinen Schaumschicht, oft aus dem Vollautomaten.

Für die Praxis: Der Name beschreibt keine eigene Kaffeeart und legt weder Herkunft noch Mischungsverhältnis fest.

Fachliche Grundlage: NIVONA: Geräte, Mahlwerk und Pflege.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee entsteht aus verarbeiteten Teeblättern, deren Inhaltsstoffe gezielt oxidieren.

Diese Verarbeitung prägt Farbe und Geschmack des Aufgusses.

Für die Praxis: Die oft verwendete Bezeichnung Fermentation meint hier überwiegend enzymatische Oxidation und nicht denselben Vorgang wie bei fermentierten Lebensmitteln.

Fachliche Grundlage: Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee: Verarbeitung.

Screen

Screen bezeichnet bei Rohkaffee eine Siebgrößenklassifikation.

Bohnen werden nach ihrer Größe über Siebe sortiert; die genaue Klassifikation hängt vom Herkunftssystem ab.

Für die Praxis: Eine größere Screen-Zahl ist keine vollständige Qualitätsbewertung. Größe und Tassenqualität sind unterschiedliche Merkmale.

Fachliche Grundlage: International Coffee Organization: Bohnengrößen und Klassifikation.

Second Flush

Second Flush bezeichnet eine spätere, auf den First Flush folgende Ernteperiode bei Tee.

Besonders häufig begegnet die Angabe bei Darjeeling.

Für die Praxis: Es handelt sich um eine Ernteangabe, nicht um einen zweiten Aufguss derselben Blätter.

Fachliche Grundlage: Teekampagne: Ernten und Verarbeitung.

Sencha

Sencha ist eine Grünteeart, besonders bekannt aus Japan.

Für viele japanische Grüntees ist die Behandlung mit Wasserdampf ein wichtiger Verarbeitungsschritt.

Für die Praxis: Sencha ist keine feste Geschmacksnote. Herkunft, Ernte und Verarbeitung beeinflussen die Tasse; richten Sie Temperatur und Ziehzeit nach dem Produkt aus.

Fachliche Grundlage: Ronnefeldt: japanische Grüntees und Sencha.

Siebträgermaschine

Eine Siebträgermaschine führt heißes Wasser unter Druck durch Kaffee im eingespannten Siebträger.

Mahlen, Dosieren und Vorbereiten bleiben meist eigene Arbeitsschritte.

Für die Praxis: Sie bietet viel Einfluss, verlangt aber auch eine passende Mühle und wiederholbare Handgriffe.

Fachliche Grundlage: La Pavoni: Siebe, Siebträger und Kaffeevorbereitung.

Single Dosing

Single Dosing bedeutet, dass pro Bezug eine vorher abgewogene Bohnenportion in die Mühle kommt.

Ein großer, ständig gefüllter Bohnenbehälter ist dafür nicht erforderlich.

Für die Praxis: Ein- und ausgegebene Menge können sich durch Rückstände unterscheiden. Wiegen hilft bei der Kontrolle.

Fachliche Grundlage: illy: Mahlung und Zubereitungsverfahren · Eureka: stufenlose Mahlgradeinstellung.

Single Estate

Single Estate verweist auf Kaffee von einem benannten Gut beziehungsweise einer Farm.

Damit ist die Herkunft enger beschrieben als bei einer bloßen Länderangabe.

Für die Praxis: Ob eine Ernte oder mehrere Partien enthalten sind, entnehmen Sie der jeweiligen Produktbeschreibung.

Fachliche Grundlage: Dallmayr Röstkunst: Single-Origin- und Estate-Beispiele.

Single Origin

Single Origin bezeichnet Kaffee aus einer angegebenen Herkunft.

Das kann je nach Anbieter ein Land, eine Region oder ein enger begrenztes Gebiet sein.

Für die Praxis: Lesen Sie die konkrete Herkunftsangabe; der Begriff allein nennt noch keine einzelne Farm.

Fachliche Grundlage: Dallmayr Röstkunst: Single-Origin- und Estate-Beispiele.

Specialty Coffee

Specialty Coffee bezeichnet Kaffee, der wegen besonderer Eigenschaften einen zusätzlichen Wert erhält.

Dazu gehören sensorische Merkmale und nachvollziehbare Informationen über Herkunft und Herstellung.

Für die Praxis: Die heutige SCA-Definition lässt sich nicht auf eine einzige Punktzahl reduzieren.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Definition.

Stufenlose Mahlgradeinstellung

Bei einer stufenlosen Einstellung lässt sich der Mahlgrad ohne fest vorgegebene Rastpunkte verändern.

Das ermöglicht kleine Korrekturen beim Einstellen von Espresso.

Für die Praxis: Gehen Sie in kleinen Schritten vor und beachten Sie, ob die Mühle beim Verstellen laufen soll.

Fachliche Grundlage: Eureka: stufenlose Mahlgradeinstellung.

T

Tamper

Ein Tamper ist das Werkzeug zum gleichmäßigen Andrücken des Kaffeemehls im Sieb.

Er soll zum Innendurchmesser des Siebs passen.

Für die Praxis: Wichtiger als möglichst viel Kraft ist ein gerader, wiederholbarer Arbeitsgang auf eben verteiltem Kaffee.

Fachliche Grundlage: La Pavoni: Siebe, Siebträger und Kaffeevorbereitung.