Wissen von A bis Z

Das Kaffee und Tee Lexikon

Begriffe, Wissen und Antworten rund um Kaffee und Tee – verständlich erklärt von A bis Z.

172 Begriffe gefunden

A

Abgang

Abgang nennt man die Eindrücke, die nach dem Schlucken noch bleiben.

Sie können kurz oder anhaltend, angenehm oder störend sein.

Für die Praxis: Ein langer Abgang ist nicht automatisch ein guter: Entscheidend ist, was geschmacklich zurückbleibt.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Descriptive Assessment.

Alkalinität

Alkalinität beschreibt die Fähigkeit des Wassers, Säure zu puffern.

Sie ist eine andere Größe als der pH-Wert und nicht mit der Gesamthärte gleichzusetzen.

Für die Praxis: Viel Pufferwirkung kann Säureeindrücke im Kaffee abschwächen; eine pauschale Wasserempfehlung passt nicht überall.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Wasser und Säure.

Americano

Ein Americano besteht aus Espresso und zusätzlich zugegebenem heißem Wasser.

Das unterscheidet ihn vom Lungo, bei dem mehr Wasser durch das Kaffeemehl läuft.

Für die Praxis: So lässt sich die Trinkmenge erhöhen, ohne den Espressobezug einfach immer weiter zu verlängern.

Fachliche Grundlage: illy: Americano und Brühverfahren.

Arabica

Arabica bezeichnet die Kaffeeart Coffea arabica.

Ihre Kaffees können sehr unterschiedliche Aromen zeigen; Herkunft, Anbau und Verarbeitung spielen dabei eine große Rolle.

Für die Praxis: Arabica ist eine Artangabe und kein Versprechen, dass jede Bohne automatisch erstklassig schmeckt.

Fachliche Grundlage: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Kaffeeanbau.

Aroma

Aroma meint die über den Geruch wahrgenommenen Eindrücke eines Kaffees.

Sie werden beim Riechen und auch beim Trinken über den Nasenraum wahrgenommen.

Für die Praxis: Lassen Sie den Kaffee etwas abkühlen: Dann lassen sich Unterschiede oft leichter beschreiben.

Fachliche Grundlage: World Coffee Research: Sensory Lexicon.

Aromatisierter Kaffee

Aromatisierter Kaffee erhält zusätzliche aromagebende Zutaten oder Aromen.

Das unterscheidet ihn von Kaffee, dessen eigene Aromatik beispielsweise an Vanille oder Schokolade erinnert.

Für die Praxis: Prüfen Sie Zutaten und Eignung für Ihre Maschine; Zusätze sind nicht für jedes Mahl- und Brühsystem vorgesehen.

Fachliche Grundlage: Bundeszentrum für Ernährung: Kaffee in der Küche.

Aromatisierter Tee

Aromatisierter Tee erhält seinen Geschmack zusätzlich durch entsprechend eingesetzte aromagebende Zutaten oder Aromen.

Das ist von einem natürlich fruchtigen Eindruck eines unaromatisierten Tees zu unterscheiden.

Für die Praxis: Die Zutatenliste zeigt, was tatsächlich enthalten ist; eine Geschmacksbezeichnung ersetzt sie nicht.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022.

Assam

Assam ist ein Teeanbaugebiet im Nordosten Indiens.

Die Herkunftsangabe steht häufig auf schwarzen Tees und entsprechenden Mischungen.

Für die Praxis: Ein Herkunftsname legt keine bestimmte Tassengröße oder Ziehzeit fest. Beachten Sie die Zubereitung der jeweiligen Packung.

Fachliche Grundlage: Teekampagne: Herkunft und Rückverfolgbarkeit.

Aufgussbeutel

Ein Aufgussbeutel hält die portionierten Teeblätter oder Pflanzenteile beim Ziehen zusammen.

Material und Größe sind produktabhängig.

Für die Praxis: Der Beutel sagt allein nichts Sicheres über Qualität oder Herkunft. Für Dosierung und Ziehzeit zählt die Packungsangabe.

Fachliche Grundlage: Deutscher Tee & Kräutertee Verband: Leitsätze 2022.

Ausgewogenheit

Ausgewogenheit meint, dass die Eindrücke einer Tasse stimmig zusammenwirken.

Keine einzelne Eigenschaft soll das Getränk ungewollt überdecken.

Für die Praxis: Das ist eine sensorische Beurteilung, kein festes Mischungsverhältnis und keine Garantie für jeden Geschmack.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Descriptive Assessment.

Ayurveda-Tee

Ayurveda-Tee ist eine Handelsbezeichnung für Mischungen, die sich häufig an Gewürzen und Kräutern der ayurvedischen Tradition orientieren.

Eine einheitliche Rezeptur folgt daraus nicht.

Für die Praxis: Beurteilen Sie Zutaten und Zubereitung des konkreten Produkts. Die Bezeichnung ist für sich genommen kein Nachweis einer gesundheitlichen Wirkung.

Fachliche Grundlage: YOGI TEA: Bezug der Produkte zur ayurvedischen Tradition.

B

Barista

Barista bezeichnet eine Person, die sich mit der professionellen Zubereitung von Kaffeegetränken beschäftigt.

Dazu gehören etwa Mahlen, Einstellen, Beziehen, Milchschäumen und sauberes Arbeiten.

Für die Praxis: Der Titel ersetzt keine Geschmacksprüfung. Gute Arbeit erkennen Sie an wiederholbaren, sorgfältig zubereiteten Getränken.

Fachliche Grundlage: illy: Espresso Preparation Guide.

Bergamotte

Bergamotte ist eine Zitrusfrucht, deren Aroma besonders mit Earl Grey verbunden ist.

Bei Tee kann die entsprechende Geschmacksrichtung durch unterschiedlich deklarierte Aromen entstehen.

Für die Praxis: Bergamottegeschmack ist keine eigene Teepflanzenart. Was zugesetzt wurde, entnehmen Sie der Kennzeichnung.

Fachliche Grundlage: Ronnefeldt: Earl Grey und Bergamotte.

Bio-Kaffee

Bio-Kaffee wird nach den geltenden Regeln für ökologische Erzeugung und Verarbeitung angeboten.

Kontrollkennzeichnung und Herkunftsangabe helfen bei der Einordnung.

Für die Praxis: Bio beschreibt die Erzeugung, nicht einen bestimmten Geschmack und auch keine automatische Fairtrade-Zertifizierung.

Fachliche Grundlage: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Bio-Kennzeichnung.

Blend

Ein Blend ist eine Mischung verschiedener Kaffees.

Sie kann unterschiedliche Herkünfte oder Kaffeearten zusammenbringen und auf ein bestimmtes Tassenprofil abgestimmt sein.

Für die Praxis: Eine sorgfältige Mischung ist kein Gegenstück zu Qualität, sondern eine eigene handwerkliche Aufgabe.

Fachliche Grundlage: Tchibo Kaffeeakademie: Röstverfahren.

Blindsieb

Ein Blindsieb hat keinen offenen Getränkedurchlass.

Bei dafür vorgesehenen Maschinen wird es etwa zur Gruppenreinigung oder Druckprüfung eingesetzt.

Für die Praxis: Benutzen Sie es nur, wenn die Anleitung Ihres Geräts dies vorsieht. Nicht jede Espressomaschine darf damit rückgespült werden.

Fachliche Grundlage: Profitec: Gruppenreinigung und Blindsieb.

Blooming

Blooming bezeichnet das erste Benetzen von gemahlenem Kaffee beim manuellen Filtern.

Dabei können Gase entweichen und sich Blasen an der Oberfläche bilden.

Für die Praxis: Das Aufblühen ist ein Arbeitsschritt, keine eigenständige Qualitätsprüfung. Danach wird der restliche Aufguss passend zum Rezept fortgesetzt.

Fachliche Grundlage: Deutscher Kaffeeverband: Verarbeitung · illy: Manual Brewing.

Boiler

Ein Boiler ist ein beheizter Wasserkessel der Kaffeemaschine.

Er kann je nach Aufbau für Brühwasser, Dampf oder beides genutzt werden.

Für die Praxis: Kesselgröße allein sagt wenig über Temperaturführung und Tassenqualität aus.

Fachliche Grundlage: Rocket Espresso: unabhängige Kessel.

Bourbon

Bourbon ist eine wichtige Varietät von Coffea arabica.

Der Name beschreibt bei Kaffee eine botanische Zuordnung und hat nichts mit zugesetztem Whiskey zu tun.

Für die Praxis: Auch innerhalb einer Varietät können Ernte, Anbau und Aufbereitung sehr unterschiedliche Kaffees hervorbringen.

Fachliche Grundlage: World Coffee Research: Bourbon.

Brühdruck

Brühdruck ist der Druck während des Kaffeebezugs an einer bestimmten Stelle des Systems.

Er unterscheidet sich von einer maximalen Pumpenangabe auf dem Karton.

Für die Praxis: Mehr bar bedeuten nicht automatisch besseren Espresso. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Maschine, Kaffee und Einstellung.

Fachliche Grundlage: illy: Espresso Preparation Guide.

Brühgruppe

Die Brühgruppe ist der Bereich, in dem das Brühwasser auf den vorbereiteten Kaffee trifft.

Ihre Bauform unterscheidet sich zwischen Siebträger und Vollautomat.

Für die Praxis: Reinigung und Wartung richten sich nach dem Gerät; nicht jede Brühgruppe wird gleich zerlegt oder rückgespült.

Fachliche Grundlage: NIVONA: Geräte, Mahlwerk und Pflege · Ascaso: Dream, Bedienelemente und Technik.

Brühtemperatur

Brühtemperatur ist die Temperatur des Wassers beim Kontakt mit dem Kaffee.

Sie beeinflusst die Extraktion zusammen mit Zeit, Mahlung und Rezept.

Für die Praxis: Eine Displayanzeige muss nicht genau die Temperatur im Kaffeebett zeigen. Nutzen Sie die Angaben Ihrer Maschine als Ausgangspunkt.

Fachliche Grundlage: Ascaso: T-Technologie.

Brühverhältnis

Das Brühverhältnis setzt Kaffeemenge und Wasser- oder Getränkemenge zueinander in Beziehung.

Bei Filterkaffee wird häufig das zugegebene Wasser gerechnet, bei Espresso oft das Gewicht des fertigen Getränks.

Für die Praxis: Schreiben Sie dazu, welche Größe Sie meinen; sonst sind zwei Verhältnisse schlecht vergleichbar.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Wasser und Säure.

Brühwasser

Brühwasser ist nicht nur Träger des Kaffees, sondern beeinflusst auch die Extraktion und den Geschmack.

Mineralstoffe und Pufferwirkung spielen eine Rolle.

Für die Praxis: Verwenden Sie frisches Trinkwasser und beachten Sie die Wasserempfehlung Ihrer Maschine.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Wasser und Säure.

Brühzeit

Brühzeit beschreibt die Dauer eines festgelegten Brühvorgangs.

Beim Espresso sollte auch klar sein, ob eine Vorbenetzung mitgezählt wird.

Für die Praxis: Eine Zeitangabe ist nur zusammen mit Kaffeemenge, Getränkeertrag und Verfahren sinnvoll.

Fachliche Grundlage: illy: Espresso Preparation Guide.

C

Caffè Crema

Caffè Crema bezeichnet meist eine größere, unter Druck zubereitete Tasse mit Schaumschicht, häufig aus dem Vollautomaten.

Sie ist kein klassischer Papierfilterkaffee.

Für die Praxis: Damit die große Tasse nicht bitter wird, sollten Mahlgrad, Dosis und Getränkemenge zur Maschine passen.

Fachliche Grundlage: NIVONA: Geräte, Mahlwerk und Pflege.

Caffè Latte

Caffè Latte besteht aus Espresso und einer größeren Menge warmer Milch; der Schaumanteil ist gewöhnlich zurückhaltender als beim Cappuccino.

Für die Praxis: Die Rezepturen unterscheiden sich zwischen Cafés. Die Bezeichnung allein nennt keine verbindliche Millilitermenge.

Fachliche Grundlage: Nespresso Professional: Getränkerezepte und Systemzuordnung.

Cappuccino

Cappuccino verbindet Espresso mit warmer Milch und feinporigem Milchschaum.

Entscheidend ist ein stimmiges Verhältnis von Kaffee und Milch.

Für die Praxis: Eine starre Drittelregel ist nicht für jede Tassengröße sinnvoll. Der Schaum soll den Kaffee ergänzen, nicht trocken überdecken.

Fachliche Grundlage: De’Longhi: Kaffeegetränke und Unterschiede.

Ceylon

Ceylon ist die traditionelle Handelsbezeichnung für Tee aus Sri Lanka.

Innerhalb des Landes gibt es unterschiedliche Anbaugebiete und Höhenlagen.

Für die Praxis: Deshalb schmeckt nicht jeder Ceylon gleich. Konkrete Herkunft und Verarbeitung geben mehr Auskunft als der Ländername allein.

Fachliche Grundlage: Sri Lanka Tea Board: Ceylon Tea.

Channeling

Channeling bedeutet, dass Wasser bevorzugte Wege durch den Kaffeepuck nimmt, statt das Kaffeemehl gleichmäßig zu durchströmen.

Dadurch werden Bereiche unterschiedlich stark extrahiert.

Für die Praxis: Achten Sie auf gleichmäßiges Verteilen, passende Dosis und sauberes Andrücken. Ein unauffälliger Auslauf schließt kleine Kanäle nicht sicher aus.

Fachliche Grundlage: Barista Hustle: eigene Untersuchung zu Pucktiefe und Channeling.

Crema

Crema ist die feine Schaumschicht auf Espresso.

An ihrer Bildung sind unter anderem Kohlendioxid und die Bedingungen der Zubereitung beteiligt.

Für die Praxis: Viel Crema allein beweist keinen guten Espresso. Riechen und probieren Sie die Tasse, statt nur die Oberfläche zu beurteilen.

Fachliche Grundlage: illy: Espresso Preparation Guide.

Cupping

Cupping ist eine vergleichende Verkostung von Kaffee unter möglichst einheitlichen Bedingungen.

Fachleute unterscheiden dabei beschreibbare Eigenschaften und persönliche Bewertung.

Für die Praxis: Für einen fairen Vergleich müssen Proben ähnlich zubereitet werden; bloßes Probieren beliebiger Tassen ist weniger aussagekräftig.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Descriptive Assessment.

D

Dampflanze

Die Dampflanze leitet Dampf in die Milch, um sie zu erwärmen und aufzuschäumen.

Ihre Spitze und Bedienung sind geräteabhängig.

Für die Praxis: Wischen und spülen Sie sie entsprechend der Anleitung nach dem Gebrauch. Vorsicht: Dampf und Metallteile können sehr heiß sein.

Fachliche Grundlage: JURA: Betriebsanleitung und Pflegeprogramme.

Darjeeling

Darjeeling bezeichnet ein Teeanbaugebiet im indischen Bundesstaat Westbengalen und entsprechende Herkunftstees.

Erntezeit und Verarbeitung beeinflussen das jeweilige Profil.

Für die Praxis: Nicht jeder Darjeeling schmeckt gleich. Herkunft und Ernteangabe sind hilfreicher als pauschale Versprechen über die Tasse.

Fachliche Grundlage: Teekampagne: Ernten und Verarbeitung.

Doppio

Doppio bedeutet doppelter Espresso.

Er wird mit einer passenden größeren Kaffeedosis und einem dafür geeigneten Sieb zubereitet.

Für die Praxis: Doppelt meint die gewählte Portion, nicht automatisch doppelte Bezugszeit. Die Rezeptur richtet sich nach Sieb und Kaffee.

Fachliche Grundlage: La Pavoni: Filterhalter und Bedienung.

Dosierung

Dosierung ist die eingesetzte Kaffeemenge für eine bestimmte Zubereitung.

Eine Waage macht sie genauer wiederholbar als ein unterschiedlich gefüllter Löffel.

Für die Praxis: Halten Sie die Dosis zunächst konstant, wenn Sie den Mahlgrad verändern.

Fachliche Grundlage: Specialty Coffee Association: Brewing Control Chart.

Druckprofil

Ein Druckprofil beschreibt, wie sich der Druck im Verlauf eines Kaffeebezugs verändert.

Davon zu unterscheiden ist die gezielte Steuerung des Wasserflusses.

Für die Praxis: Eine Maschine mit Flussventil misst oder regelt nicht zwangsläufig jede Druckgröße automatisch. Entscheidend ist ihre tatsächliche Ausstattung.

Fachliche Grundlage: Profitec DRIVE: Flussprofil und Preinfusion.

Dualboiler

Ein Dualboiler besitzt getrennte Kessel für Kaffeebrühen und Dampf.

Beide Bereiche können dadurch unabhängig geregelt werden.

Für die Praxis: Ob gleichzeitig bezogen und geschäumt werden kann und wie geregelt wird, entnehmen Sie der jeweiligen Ausstattung.

Fachliche Grundlage: Rocket Espresso: unabhängige Kessel.

Duschsieb

Das Duschsieb sitzt am Wasseraustritt der Brühgruppe und unterstützt die Verteilung des Brühwassers über dem Kaffee.

Rückstände können seine Arbeit beeinträchtigen.

Für die Praxis: Reinigen oder wechseln Sie es nach Herstelleranleitung; ein passendes Ersatzteil ist wichtiger als eine beliebige Lochzahl.

Fachliche Grundlage: Profitec: Gruppenreinigung und Blindsieb.

E

E.S.E.-Pads

E.S.E.

steht für Easy Serving Espresso und bezeichnet ein Portionssystem mit zwischen Filterpapier gepresstem Kaffee. Es ist von anderen weichen Kaffee-Pads zu unterscheiden.

Für die Praxis: Verwenden Sie solche Portionen nur mit ausdrücklich dafür geeigneten Maschinen oder Sieben.

Fachliche Grundlage: E.S.E. Consortium: Portionskaffee im Filterpapier.

E61

E61 ist die Bezeichnung eines 1961 vorgestellten FAEMA-Maschinenmodells.

Im heutigen Maschinenumfeld wird damit auch die daran angelehnte klassische Brühgruppenbauart verbunden.

Für die Praxis: Nicht jede modern aussehende Brühgruppe ist eine E61. Ausstattung und Bedienung richten sich nach dem konkreten Gerät.

Fachliche Grundlage: FAEMA: E61 Herstellerbroschüre.

Earl Grey

Earl Grey bezeichnet typischerweise schwarzen Tee mit Bergamotte-Aromatik.

Zusammensetzung und Art der Aromatisierung unterscheiden sich zwischen Produkten.

Für die Praxis: Der Name allein legt weder ein bestimmtes Anbaugebiet noch eine einheitliche Teemischung fest. Lesen Sie die Zutatenliste.

Fachliche Grundlage: Ronnefeldt: Earl Grey und Bergamotte.

Einkreiser

Bei einem klassischen Einkreiser wird ein gemeinsamer Kessel für die unterschiedlichen Temperaturbereiche von Kaffeebezug und Dampf genutzt.

Dafür muss meist umgeschaltet und gewartet werden.

Für die Praxis: Prüfen Sie die Geräteanleitung: Ein Thermoblockgerät lässt sich nicht allein nach der Zahl seiner Heizungen so einordnen.

Fachliche Grundlage: Profitec: Einkreiser und Temperaturwechsel.

Entgasung

Geröstete Bohnen geben nach dem Rösten Gase ab, insbesondere Kohlendioxid.

Dieser Vorgang wird Entgasung genannt.

Für die Praxis: Wie viel Ruhe eine Röstung braucht, ist unterschiedlich. Eine feste Wartezeit passt nicht zu jedem Kaffee und jeder Zubereitung.

Fachliche Grundlage: Deutscher Kaffeeverband: Verarbeitung.

Entkalkung

Entkalkung entfernt mineralische Ablagerungen aus dafür vorgesehenen Wasserwegen.

Sie ersetzt nicht die Entfernung von Kaffeefett oder Milchresten.

Für die Praxis: Mittel, Konzentration und Ablauf müssen zur Maschine passen. Nicht jedes Gerät soll vom Benutzer auf dieselbe Weise entkalkt werden.

Fachliche Grundlage: JURA: E6 Pflege und Bedienung.